Titanic

(T. Krechel, B. Schrein, J. Wieninger, B. Hamel, S. A. Schulz)

 

Inszenierung

Caroline Stolz

Mit

Lina Beckmann, Maja Beckmann

 

Premiere

Oktober 2003

 

... In unserer Region erlangte das Zwei-Personen-Stück vor zwei Jahren geradezu Kultstatus, als die Wanne-Eickeler Beckmann-Schwestern in der Eve-Bar des Schauspielhauses Bochum die Titanic untergehen ließen in stets ausverkauften Vorstellungen. „Schöne Menschen spielen große Gefühle“ lautete der Untertitel des von Caroline Stolz furios als Kneipentheater vor, hinter und auf dem Bar-Tresen inszenierten 45minütigen Theaterspaßes mit Maja und Lina Beckmann. 

 

Titanic... umjubelter Dauerbrenner an der Königsallee...

... Die ganz eigene, höchst turbulente und komische Fassung des mit elf Oscars prämierten Kinohits von 1998 war nur als einmalige Aufführung im Rahmen des Jubiläumsevents „50 Jahre – 50 Stunden“ geplant. Doch der Theaterspaß über große Gefühle, dramatische Begegnungen und bedrohliche Naturgewalten fand in der Inszenierung von Caroline Stolz einen solch’ großen Anklang beim Publikum, dass mittlerweile gut ein Dutzend stets ausverkaufte Vorstellungen aufgeführt wurden... 

 

In der Eve-Bar geht donnernd die "Titanic" unter

Wo sonst nächtens Cocktails gemixt werden, haben sich die Schauspiel-Schwestern Lina und Maja Beckmann einer mörderischen Aufgabe gestellt. Sie spielen den Mega-Blockbuster "Titanic" nach. Ein Brüller! Der ganze Untergang in 45

Minuten - so detailgetreu wie möglich und so respektlos wie nötig. Denn der jungen Regisseurin Caroline Stolz (die den Film oft gesehen haben muss!) geht es nicht darum, die berühmte Edelschnulze durch den noch berühmteren Kakao zu ziehen. Viel besser: Sie lässt den Film auflaufen und plündert dann das Wrack!

So kommt es rund um den Tresen zu manch tollkühner Szene: Mit irrem Tempo düsen Lina und Maja durch den Film. Sie sind Rose und Jack, der Kapitän, der Matrosen, Celine Dion und alle "1500 Seelen an Bord", die beim Untergang ihr

Leben ließen.

Das macht Spaß, weil es so pointiert gespielt ist, dass auch Intendant Matthias Hartmann am Abend beeindruckt zugibt,

die "Titanic"-Veräppelei sei bislang sein Liebling beim Theaterfest.

 

"Titanic": Jeder Theaterfreund sollte das sehen! Es wäre also keine schlechte Idee, unter den vielen Stücken

auf dem Spielplan auch diese Perlen nach Kräften zu pflegen.