Der nackte Wahnsinn

(Michael Frayn)

 

Inszenierung

Caroline Stolz

Bühne und Kostüm

Lorena Díaz Stephens & Jan Hendrik Neidert 

Dramaturgie

Anika Bardos

Mit

Wolfgang Böhm / Magdalena Höfner / Uwe Kraus / Evelyn Faber / Michael Birnbaum / Monika Kroll / Michael Günther Bard / Michael von Bennigsen / Franziska Werner

Premiere

25. November 2011

Hessisches Staatstheater Wiesbaden

 

 

Kultkomödie in Wiesbaden - Lachen bis zur Atemnot

(…) Bei Caroline Stolz im Kleinen Haus ist das Stück in besten Händen. Ihre neun Darsteller, die abgehalfterte Schauspieler in einer billigen Boulevardkomödie spielen, sind großartig. Monika Kroll herrlich dämlich. Wolfgang Böhm fällt unnachahmlich die Treppe runter. Magdalena Höfner macht als dumme Tusse in Unterwäsche gute Figur. Ein irrer Spaß. Wertung: Toll

Bildzeitung, 01.12.2011

 

Wenn die Maschine explodiert

(…) Weil die mit vielen winzigen, aber überaus wirkungsvoll platzierten Gags gespickte Inszenierung von Caroline Stolz ganz auf ein durch und durch lustvoll agierendes, perfekt choreographiertes Ensemble setzt, ist es ungerecht, einzelne Akteure hervorzuheben. Wie die Wiesbadener das dargestellte Chaos beherrschen und als blitzschnell sich drehende Rädchen ihren Part spielen, ist durchweg meisterlich und macht aus diesem Bühnenspaß ein Theaterfest von höchstem Unterhaltungswert.

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.11.2011

 

Türen knallen auf, Türen knallen zu

(…) Das wird der Renner der Saison. Es ist die Geschichte einer Eskalation, die Caroline Stolz, Regisseurin und Leiterin der Wartburg, fürs Kleine Haus auch als solche in Szene setzt, was dem Haus jubelnden Applaus beschert. Türen knallen auf, Türen knallen zu; Tempo und Timing stimmen. Dabei gelingen der Inszenierung hübsche eigene Akzente. In zwei Stunden rattert das Stück dahin wie ein gut geöltes Räderwerk, in dem die Schauspieler außer Rand und Band agieren.

(…) Dabei gelingt Caroline Stolz mit eigener Handschrift ein weiterer Lacherfolg an diesem an Lacherfolgen nicht armen Theater.

Wiesbadener Kurier/Tagblatt, 28.11.2011

 

Krabbeln um die Konatklinsen

So wie die Schauspieler im Laufe ihres Slapstick-Spiels immer mehr in Fahrt kommen, so werden auch die Lachmuskeln des Zuschauers im Laufe des Abends immer mehr angestrengt, bis er sich zuletzt, das verlegen darüber, über derart flache Scherze zu lachen, der Inszenierung ergeben muss. 

Frankfurter Rundschau, 28.11.2011

 

Chaos auf der Bühne

Regisseurin Caroline Stolz macht den Untergang zum komödiantischen Sieg. Der typisch britische schwarze Humor blüht und aktiviert auch deutsche Lachmuskeln. Trotz vieler konstruierter Gags kommt Frayns Stück ‚gelebt‘ über die Rampe. Es ist eine Liebeserklärung an das Theater, wo trotz allen Zaubers auch das Haifischbecken lauert, wo es mitunter zum Krampf wird, immer das Beste geben zu wollen. Doppelbödigkeit, die Caroline Stolz im Balanceakt durchblitzen lässt. Heiterkeit und Klamotte begeistern nicht nur die Zuschauer, sondern auch das von der Leine gelassene Team.

Frankfurter Neue Presse, 28.11.2011